unsere nächste Veranstaltung:


Montag | 15. November 2021 | 20 Uhr


Dr. Regine Zeller (Universität Mannheim)


Identitätspolitik in der Wüste. Die Erzählung „Das Gesetz“ und die Formung des Volkes Israel


Ort: Buchhandlung „Der Zauberberg“ Bundesallee 133, 12161 Berlin (U9 Friedrich-Wilhelm-Platz) Tel.: (030) 56 73 90 91 


Eintritt 5 €, Schüler und Studierende frei


Wegen begrenzter Platzanzahl wird um Voranmeldung gebeten, telefonisch (s.o.) oder per E-Mail unter thomasmannberlin@yahoo.de .


Bitte berücksichtigen Sie die 3-G-Regeln und die Maskenpflicht.


Thomas Manns Erzählung „Das Gesetz“ entsteht in den ersten Monaten des Jahres 1943 als kleine – aber gut bezahlte – Auftragsarbeit für Armin L. Robinsons Projekt „The Ten Commandments. Ten Short Novels of Hitler’s War against the Moral Code“. Thomas Manns Beitrag irritierte Rezensenten wie Forschung allerdings immer wieder massiv, baut er doch über weite Strecken umfangreiche Analogien zwischen dem zu kritisierenden Hitler-Staat und dem Vorgehen Mose beim Auszug aus Ägypten auf. Der Vortrag zeigt, dass sich diese Analogien dadurch erklären lassen, dass Thomas Manns Text die ambivalenten und gewaltsamen Grundstrukturen von „Volksformung“ generell herausstellt.